Rasen mähen?

Grundsätzlich: 

rasenmaehen_comic Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Sie Rasen mähen lieben oder nicht. Wenn ja brauchen Sie wahrscheinlich einen Motor- oder Elektrorasenmäher. Wenn nicht, dann könnten Sie die Nachbarskinden oder die eigenen fragen, ob diese für ein bisschen Taschengeld wöchentlich den Rasen für Sie mähen. Das erfordert ein Absprache und viele werden sagen: “Das auch noch!.” Es geht auch anders: Im Gartenstuhl liegen und dem Mähroboter bei der Arbeit zuschauen und den Garten genießen. Für all diejenigen gibt es Mähroboter. [hr]

Welchen Mäher brauche ich für mein Fläche?

Wie groß ist Ihre Rasenfläche?

Die Beantwortung dieser Frage ist das erste wichtigte Kriterium zur Entscheidungsfindung: Welcher Rasenmäher passt zu mir? Unsere leichten und wendigen Rasenmähermodelle bieten sich für kleinere und mittlere Mähflächen bis 800 qm an. Mäher mit größerer Schnittbreite, Radantrieb und umfangreicher Zusatzausrüstung bieten auf Rasenflächen bis zu 3.000 qm Vorteile.

Benzin oder Elektro?

Haben Sie eine Rasenfläche mit nicht mehr als 800m² ohne viel Hindernisse für einen Elektromäher und den leicht erreichbaren Stromanschluss? Dann bieten sich die leichten und kompakten SOLO Elektromäher als Alternative zu den Benzinmähern an. Der Elektromotor arbeitet etwas leiser und mäht abgasfrei. Sind Ihre Rasenflächen größer, uneben und mit Hindernissen versehen, dann ist ein Modell mit kräftigem Benzinmotor aus unserem umfangreichen Angebot das Richtige. Unabhängig von Kabeln und Stromanschlüssen können Sie größere Rasenflächen bewältigen.

Fangen oder Mulchen?

Alle Rasenmäher des SOLO Programms mit Heckauswurf sind mit großvolumigen Grasfangsäcken ausgerüstet. Unterstützt durch die SOLO Aeromatik wird der Grasfangkorb prall gefüllt – sogar bei feuchtem Gras. Möchten Sie dem Gras auf praktische und natürliche Weise Nährstoffe wieder zuführen, greifen Sie zum Mulchset. Viele Modelle werden durch dieses Umbauset zum Mulchmäher. Beim Einsatz des Rasenmähers ohne Fangsack wird der Auswurfkanal geschlossen und das Spezial-Mulchmesser eingesetzt. Das fein geschnittene Gras fällt in den Rasen zurück – die Entsorgung des Rasenschnittguts entfällt. [hr]

11 Tipps zum Rasen mähen:

 1: Hohe Drehzahl, scharfes Messer

RasenmähenWährend in England, dem Mutterland der Rasenkultur, Spindelmäher sehr beliebt sind, kommen in Deutschland fast immer Sichelmäher zum Einsatz. Sie schlagen das Gras mit waagerecht rotierenden Schneiden ab, die sich an den Enden des Messerbalkens befinden. Für einen sauberen Schnitt muss das Messer des Sichelmähers sehr scharf sein. Daher sollten Sie es mindestens einmal im Jahr – vorzugsweise während der Winterpause – in einer Fachwerkstatt nachschleifen lassen. Tipp: Schauen Sie sich zur Messerkontrolle einfach die Schnittflächen der Gräser genau an. Wenn sie stark ausgefranst sind, ist das Messer zu stumpf. Achten Sie beim Mähen auch auf eine hohe Motordrehzahl. Je schneller das Messer des Rasenmähers rotiert, desto sauberer schneidet es. Mähen Sie Ihren Rasen mindestens alle sieben Tage

2. Mindestens einmal wöchentlich mähen

Regelmäßiges Mähen ist für einen schönen Rasen unabdingbar. Durch den wiederkehrenden Schnitt verzweigen sich die Gräser an der Basis und die Fläche bleibt schön dicht. Alle sieben Tage gilt als Richtwert für die Mähfrequenz. Im Mai und Juni, wenn die Gräser besonders schnell wachsen, kann auch das schon zu wenig sein. Die Mähhäufigkeit hängt auch vom Rasen-Saatgut ab: Ältere, ausgewogen gedüngte Rasenflächen aus Qualitätssaatgut wachsen im Jahresverlauf durchschnittlich 2,5 Zentimeter pro Woche. Verwendet man für den Rasen eine Billigmischung wie den „Berliner Tiergarten“, muss man mit durchschnittlich 3,6 Zentimeter Zuwachs pro Woche rechnen und entsprechend häufiger mähen.

3. Ungemähte Flächen nicht betreten

Bewegen Sie sich beim Rasenmähen ausschließlich auf der gemähten Fläche. Wenn Sie das Gras vor dem Mähen heruntertreten, richtet es sich nur langsam wieder auf und wird unter Umständen nicht auf einheitlicher Höhe abgeschnitten.

4. Optimale Schnitthöhe einstellen

Vier Zentimeter Mähhöhe sind für einen durchschnittlichen Gebrauchsrasen optimal. Der Wert kann je nach Geschmack um fünf Millimeter unterschritten oder überschritten werden, ohne dass das für den Rasen negative Folgen hätte. Bei einigen Rasenmäher-Modellen wird die Schnitthöhe nicht in Zentimetern dargestellt, sondern in Stufen von zum Beispiel Eins bis Fünf. Schauen Sie entweder in der Bedienungsanleitung nach, welchen Schnitthöhen die Stufen entsprechen, oder mähen Sie eine kleine Fläche zur Probe und messen Sie anschließend einfach mit dem Zollstock nach.

5. „Ein-Drittel-Regel“ beachten

Schneiden Sie nie zu viel auf einmal ab. Wenn Sie beim Rasenmähen den Vegetationspunkt auf etwa halber Höhe des Grashalms entfernen, dauert es relativ lange, bis der Trieb sich erholt und neu austreibt. Die Folge: Der Rasen wird lückig und verbrennt bei Trockenheit leichter. Eine gute Hilfestellung bietet die „Ein-Drittel-Regel“. Sie besagt, dass man nie mehr als ein Drittel der Blattmasse abmähen sollte. Wenn Sie Ihren Rasenmäher auf 40 Millimeter Schnitthöhe eingestellt haben, sollten Sie also spätestens bei einer Rasenhöhe von 60 Millimetern erneut mähen.

6. Bei Trockenheit, im Schatten und im Herbst weniger abschneiden

In Schattenlagen sollten Sie den Rasen etwa einen Zentimeter länger lassen, da die Gräser sonst nicht genügend Sonnenlicht aufnehmen können. Auch im Herbst sind wegen der nachlassenden Lichtstärke fünf Zentimeter Mähhöhe empfehlenswert. Kürzen Sie Ihren Rasen während sommerlicher Hitze- und Trockenperioden ebenfalls nicht zu stark. Längere Grashalme beschatten den Boden besser und lassen ihn nicht so schnell austrocknen.

7. Nach dem Urlaub langsam an die alte Mähhöhe gewöhnen

SpindelmäherWenn Sie Ihren Rasen wegen eines Urlaubs mehrere Wochen nicht mähen konnten, müssen Sie die Gräser in mehreren Etappen unter Berücksichtigung der „Ein-Drittel-Regel“ wieder an die ursprüngliche Schnitthöhe gewöhnen. So verlagern sich auch die Vegetationspunkte der Gräser bei den neu aus dem Boden austreibenden Halmen langsam wieder nach unten. Nutzen Sie beim Rasenmähen die gesamte Schnittbreite des Mähers.

8. Bei Nässe nicht mähen

Bei Nässe sollte der Rasen nicht gemäht werden, da die Blätter und Halme im feuchten Zustand nicht sauber abgeschnitten werden. Der Rasenmäher wird stärker beansprucht und das Schnittbild ist nicht einheitlich, weil das Schnittgut verklumpt und nicht vollständig in den Fangkorb gelangt. Bei durchnässtem Boden können zudem die Räder schwerer Benzinrasenmäher einsinken und zusätzlichen Schaden an den Gräserwurzeln verursachen.

9. Schnittbreite des Rasenmähers ausnutzen

Wenn Sie die gesamte Schnittbreite des Rasenmähers ausnutzen, sind Sie nicht nur schneller fertig, sondern erzielen auch ein einheitliches Schnittbild. Der Rasenmäher sollte immer eine Radbreite in die geschnittene Mähspur hineinragen. Auf diese Weise entsteht eine übergangslose und streifenfreie Fläche.

10. Rasenkanten nicht beschädigen

Wenn Ihr Rasen eine “englische Rasenkante”, also einen sorgfältig abgestochenen Rand besitzt, müssen Sie aufpassen, dass die äußeren Räder des Rasenmähers nicht in das angrenzende Beet abrutschen. Sonst kann es passieren, dass das Messer Teile der Grasnarbe einfach abtrennt. Lassen Sie besser einen schmalen Streifen stehen und schneiden Sie diesen nachträglich mit einer Rasenkantenschere ab.

11. Böschungen quer zum Gefälle mähen

Mähen Sie Böschungen immer quer zum Hang. Dadurch werden die Gräser gleichmäßig geschnitten und es entstehen keine Verletzungen der Grasnarbe durch Bodenunebenheiten. Auch für Ihre Sicherheit ist es wichtig, dass Sie sich beim Mähen am Hang immer auf gleicher Höhe mit dem Rasenmäher befinden, damit er Sie bei einem Sturz nicht überrollen kann.

Credits: MSG/Martin Schröder, MSG/Bodo Butz

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